Kürzlich war ich in einem kleinen Plattenladen am Boxhagenerplatz in Berlin. Da hab ich Max Richter & «Sleep» entdeckt… und unsere Love Story wird hier wohl beginnen…

 

Auszug Süddeutsche Zeitung

Sein neustes Werk dauert acht Stunden, im Zuschauerraum stehen 500 Feldbetten. Denn es ist zum Einschlafen. Richter will in seinen Werken ein Zusammenspiel von Farben, Klängen und Gefühlen vermitteln.

 

Ob und wie oft der britische Komponist Max Richter, 1966 in Hameln geboren, bei der Konzipierung seines achtstündigen Opus «Sleep» einschlief, ist bisher nicht überliefert. Dieses Stück sei sein persönliches Wiegenlied für eine überdrehte Welt, was die Ausdehnung angeht gewissermaßen ein Mammut-Wiegenlied. Max Richter, der an der University of Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London Komposition und Klavier studierte und in Florenz zu den Schülern des bedeutenden italienischen Komponisten Luciano Berio gehörte, hat sich als Filmkomponist ebenso einen Namen gemacht wie mit seinen Soloalben, auf denen auch Textpassagen und Gedichtlesungen mit Musik verbunden werden, die stark von der neuen Einfachheit eines Arvo Pärt oder der Minimal Music von Phil Glass, Terry Riley und Steve Reich beeinflusst ist.

 

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