Zurück zu den Wurzeln. Das haben sich Beach House mit ihrem fünften Studioalbum «Depression Cherry» vorgenommen. Wobei das Bild lustig anmutet: Beach House sind nicht gerade bekannt für Musik, die besonders verwurzelt in der Welt wäre.

Ihre Alben sind perfekte Soundtracks für surreale Träume, in denen niemand erwachsen ist, man den ganzen Tag spielen darf, das Karussell hoch in den Himmel reicht und es zum Mittagessen Eis gibt. Ihre Wurzeln suchen Beach House im Low-fi-Zucker-Pop der Anfangsjahre, als sie auf kleinen Bühnen spielten und sich in ihren Arrangements auf das Wesentliche konzentrierten: Keyboard, Gitarre, Vintage-Synthies, reduzierte Perkussion sowie Victoria Legrands von weit her hallende Stimme.

Mitte Oktober haben uns Beach House  überraschend gleich noch mit ihrem sechstes Studioalbum «Thank your Lucky Stars» überrascht.

Nun freue ich mich auf die kuschelige Winterzeit, ein Glas Rotwein und meinem Plattenspieler – der Beach House rauf und runter spielt.

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